Leitungsrohre für den Transport von Trink-, Brauch- und Abwasser

Die Standardausführung einer Auskleidung für Trinkwasserrohre verhindert Inkrustationen und sorgt für gute hydraulische Eigenschaften der Rohrleitungen. Die Auskleidung ist dabei ein aktiver Korrosionsschutz, der nicht durch seine Barrierewirkung als Korrosionsschutz für den Stahluntergrund, sondern auch durch die Fähigkeit zur Selbstheilung je nach Wasserzusammensetzung Risse und Spalte zu schließen vermag. Durch die Mörtelinhaltstoffe wird die Bildung von Passivschichten auf freiliegenden Stahloberflächen im Nahbereich der Auskleidung unterstützt.

Für Sonderanwendungen wie Abwässer, Salzwässer, Solen oder wasserhaltige Fördermedien bei der Gas- und Ölexploration kommen Sonderauskleidungen zum Einsatz.

Zementmörtel-Auskleidung CM-S

Auskleidung nach DIN 2880, EN 10298
Auf Basis CEM I (Portlandzement)

Eigenschaften
Optimale hygienische Eignung für Trinkwasser durch Einsatz von CEM I Sulfatbeständige Ausführung S

Anwendungsbeispiel
Standard-Auskleidung für Trinkwasserleitungsrohre


Zementmörtel-Auskleidung CM-V

Auskleidung nach DIN 2880, EN 10298
Auf Basis CEM III (Hochofenzement)

Eigenschaften
Hohe Chemikalienbeständigkeit

Anwendungsbeispiel
z.B. Abwasserkanäle (Freispiegelleitungen)


Weitere Auskleidungen nach Kundenspezifikation